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WillkommenWillkommen auf meiner Homepage. Seit April 2016 arbeite ich als Wissenschaftlicher Mitarbeiter, im Bereich Umwelt- und Technikgeschichte, am Interdisziplinären Zentrum für Wissenschafts- und Technikforschung der Bergischen Universität Wuppertal. Neben meiner Forschungs- und Lehrtätigkeit leite ich die geschäftsführende Redaktion der Fachzeitschrift NTM.

2011 habe ich das Lehramt für Gymnasien in den Fächern Geschichte und Biologie mit dem Ersten Staatsexamen abgeschlossen. In meiner Abschlussarbeit ging ich der Bedeutung der Donau für die Holzversorgung Wiens in der vorindustriellen Zeit nach. In den Jahren zwischen 2012 und 2015 bezog ich Gaststipendien am Darmstädter Graduiertenkolleg Topologie der Technik (DFG 1343) und als Scholar in Residence am Deutschen Museum in München. Bis Februar 2016 arbeitete ich am Lehrstuhl Technikgeschichte (Prof. Dr. Mikael Hård) am Institut für Geschichte der Technischen Universität Darmstadt.

In meiner Dissertation, die ich vor Kurzem an der TU Darmstadt einreichen konnte, beschäftigte ich mich mit der Geschichte der Kleinwasserkraft im 19. und frühen 20. Jahrhundert. Die Forschungsarbeit entstand im Rahmen einer interdisziplinären Forschungskooperation, in der Bauingenieurinnen und Technikhistoriker der TU Darmstadt den Möglichkeiten einer Reaktivierung traditioneller Mühlenstandorte mit aktuellen Anlagekonzepten nachgingen (Titel: „Rückkehr der Mühlen?“ Historische Standorte und künftige Potenziale dezentraler Wasserkraftnutzung in Deutschland).

Weitere Schwerpunkte in Forschung und Lehre liegen in der kulturwissenschaftlichen Technikgeschichte und umfassen etwa die Energiegeschichte, die Flussgeschichte als Geschichte der Mensch-Natur-Interaktion sowie stoffgeschichtliche Perspektiven auf die Technikentwicklung im 19. und 20. Jahrhundert. Mein Habilitationsprojekt (Arbeitstitel: Von Zeppelinen, Tauchflaschen und Kühlmitteln – Eine Stoffgeschichte des Heliums) ist an der Schnittstelle der Umwelt-, Technik- und Wissensgeschichte angesiedelt. Untersucht werden im deutsch-amerikanischen—evtl. auch nordafrikanischen (Algerien)—Vergleich die Stoffströme und Stoffkreisläufe, die dieses „Wundergas“ in seinen verschiedenen Verwendungskontexten vom Abbau bis zur Entsorgung durchlief.